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Jeder kann mit Sport beginnen . .

Kein Anfänger-Risiko; Untrainierte verletzten sich nicht leichter als erfahrene Sportler.

Wer nur gelegentlich Sport treibt, hat kein höheres Verletzungsrisiko als Trainierte, berichtet die Apotheken Umschau. Das belegen Ergebnisse der ersten repräsentativen Studie zum Auftreten von Sportverletzungen in Deutschland. Wissenschaftler der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg werteten dafür die Daten von 7100 Männern und Frauen im Alter von 18 bis 79 Jahren aus: Ergebnis: Die Angst, sich als Untrainierter leichter zu verletzen, ist unbegründet.

Quelle Wort & Bild Verlag
via Baierbrunn/München (pts/29.10.2006/10:00)


Hommingberger Gepardenforelle lebt!
Aber, in 50 Jahren sind die Meere leer

New York/Wien (pte 03.11.2006/13:55) Gleich zwei aktuelle Studien über die Zukunft der Fischerei, die nun veröffentlicht wurden, kommen zum selben Schluss. Nur rasches Handeln kann den drohenden Kollaps abwenden. Der Biologe Boris Worm von der Dalhousie University in Halifax warnt vor dem Ende der Fischerei in 50 Jahren, wenn der Raubbau der Meere im gleichen Stil weitergeführt werde, berichtet er in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science.

Der Meeresbiologe Callum Roberts von der Universität York und ein 40- köpfiges Forscherteam haben ein Konzept zur Rettung der Meere entwickelt, bei dem 40 Prozent der hohen See unter Schutz gestellt werden sollen. Die Studie wurde von der Umweltorganisation Greenpeace vorgestellt.

"Nur ein globales Netzwerk von Meeres-Schutzgebieten, das 40 Prozent der Ozeane umfasst, kann die Artenvielfalt in den Weltmeeren langfristig bewahren", meint die Meeresbiologin Antje Helms von Greenpeace-Österreich im pressetext-Interview. Studien hätten gezeigt, dass die Biodiversität nur dann langsam wiederhergestellt werden kann, wenn Regionen für gewisse Zeitperioden nicht befischt werden. "Aktuelle Forschungsdaten zeigen, dass die Bestände großer Raubfische wie Tun- und Schwertfisch sowie Marlin durch die industrielle Fischerei in den vergangenen 50 Jahren um mindestens 90 Prozent reduziert worden sind", so Helms. Zur massiven Ausbeutung der Ozeane trägt auch die Tatsache bei, dass in der industriellen Fischerei auch eine unermessliche Anzahl anderer Tierarten als Beifang getötet wird. Dazu gehören vom Aussterben bedrohte Vögel, Meeresschildkröten sowie Wale und Delfine.

Doch beschränkt sich der Raubbau der Ozeane nicht nur auf das Meer selbst, sondern auch auf die Tiefsee: "Hier zerstören schwere Grundschleppnetze Korallenriffe auf Unterwasserbergen, die über Tausende von Jahren entstanden und nach der menschlichen Zeitskala unwiederbringlich verloren sind. Viele dieser Fischereien sind illegal, unreguliert und undokumentiert", so Helms. Die "Hohe See", die 200 Seemeilen von den Küsten entfernt beginnt und außerhalb der nationalen Hoheitsgewässer liegt, gilt als weltweites Gemeingut und steht daher unter der Verwaltung des Seerechts der UNO. Sie umfasst 64 Prozent der Meere und nahezu die Hälfte der Weltoberfläche.

"Wenn wir unser Management für die Meere als lebende und funktionierende Ökosysteme nicht fundamental ändern, ist die das letzte Jahrhundert, in dem es Meeresfrüchte aus der Natur geben wird", so der Co- Autor der Science-Studie Steve Palumbi von der Stanford University in Kalifornien. Auch die Science- Studie kommt zum Schluss, dass marine Schutzzonen durchschnittlich eine 23-prozentige Steigerung der Biodiversität sowie eine deutliche Steigerung der Fischbestände bringen.

"Die Fischbestände zu schützen erfordert allerdings den politischen Willen, den wissenschaftlichen Ratschlägen zu folgen", so Worm. Er kritisiert in diesem Zusammenhang den fehlenden Goodwill der europäischen Politiker in der jährlichen Diskussion um Fangquoten von Dorsch im Nordatlantik. Bisher haben die Verantwortlichen sämtliche wissenschaftlichen Argumente ignoriert. "Dabei gibt es einen wissenschaftlichen Konsens darüber und trotzdem geschieht nichts." Das traurige Beispiel des kompletten Zusammenbruchs der Dorschfischerei in Ost-Kanada habe die Europäer bisher offensichtlich nicht lernen lassen.




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