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Kein Anfänger-Risiko; Untrainierte verletzten sich nicht leichter als erfahrene Sportler.
Wer nur gelegentlich Sport treibt, hat kein höheres
Verletzungsrisiko als Trainierte, berichtet die Apotheken Umschau. Das belegen Ergebnisse der ersten
repräsentativen Studie zum Auftreten von Sportverletzungen in Deutschland. Wissenschaftler der
Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg werteten dafür die Daten von 7100 Männern und Frauen im
Alter von 18 bis 79 Jahren aus: Ergebnis: Die Angst, sich als Untrainierter leichter zu verletzen, ist
unbegründet.
Hommingberger Gepardenforelle lebt!
Aber, in 50 Jahren sind die Meere leer
New York/Wien (pte
03.11.2006/13:55)Gleich zwei aktuelle Studien über die Zukunft der Fischerei,
die nun veröffentlicht wurden, kommen zum selben Schluss. Nur rasches Handeln kann den drohenden
Kollaps abwenden. Der Biologe Boris Worm von der Dalhousie University in Halifax
warnt vor dem Ende der Fischerei in 50 Jahren, wenn der Raubbau der Meere im gleichen Stil
weitergeführt werde, berichtet er in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science.
Der Meeresbiologe Callum Roberts von der Universität York und ein 40-
köpfiges Forscherteam haben ein Konzept zur Rettung der Meere entwickelt, bei dem 40 Prozent der hohen
See unter Schutz gestellt werden sollen. Die Studie wurde von der Umweltorganisation
Greenpeace
vorgestellt.
"Nur ein globales Netzwerk von Meeres-Schutzgebieten, das 40 Prozent der Ozeane umfasst, kann die
Artenvielfalt in den Weltmeeren langfristig bewahren", meint die Meeresbiologin Antje Helms von
Greenpeace-Österreich im pressetext-Interview. Studien hätten gezeigt, dass die Biodiversität nur dann
langsam wiederhergestellt werden kann, wenn Regionen für gewisse Zeitperioden nicht befischt werden.
"Aktuelle Forschungsdaten zeigen, dass die Bestände großer Raubfische wie Tun- und Schwertfisch sowie
Marlin durch die industrielle Fischerei in den vergangenen 50 Jahren um mindestens 90 Prozent
reduziert worden sind", so Helms. Zur massiven Ausbeutung der Ozeane trägt auch die Tatsache bei, dass
in der industriellen Fischerei auch eine unermessliche Anzahl anderer Tierarten als Beifang getötet
wird. Dazu gehören vom Aussterben bedrohte Vögel, Meeresschildkröten sowie Wale und Delfine.
Doch beschränkt sich der Raubbau der Ozeane nicht nur auf das Meer selbst, sondern auch auf die
Tiefsee: "Hier zerstören schwere Grundschleppnetze Korallenriffe auf Unterwasserbergen, die über
Tausende von Jahren entstanden und nach der menschlichen Zeitskala unwiederbringlich verloren sind.
Viele dieser Fischereien sind illegal, unreguliert und undokumentiert", so Helms. Die "Hohe See", die
200 Seemeilen von den Küsten entfernt beginnt und außerhalb der nationalen Hoheitsgewässer liegt, gilt
als weltweites Gemeingut und steht daher unter der Verwaltung des Seerechts der UNO. Sie umfasst 64
Prozent der Meere und nahezu die Hälfte der Weltoberfläche.
"Wenn wir unser Management für die Meere als lebende und funktionierende Ökosysteme nicht fundamental
ändern, ist die das letzte Jahrhundert, in dem es Meeresfrüchte aus der Natur geben wird", so der Co-
Autor der Science-Studie Steve Palumbi von der Stanford University in Kalifornien. Auch die Science-
Studie kommt zum Schluss, dass marine Schutzzonen durchschnittlich eine 23-prozentige Steigerung der
Biodiversität sowie eine deutliche Steigerung der Fischbestände bringen.
"Die Fischbestände zu schützen erfordert allerdings den politischen Willen, den wissenschaftlichen
Ratschlägen zu folgen", so Worm. Er kritisiert in diesem Zusammenhang den
fehlenden Goodwill der europäischen Politiker in der jährlichen Diskussion um Fangquoten von Dorsch im
Nordatlantik. Bisher haben die Verantwortlichen sämtliche wissenschaftlichen Argumente ignoriert.
"Dabei gibt es einen wissenschaftlichen Konsens darüber und trotzdem geschieht nichts." Das traurige
Beispiel des kompletten Zusammenbruchs der Dorschfischerei in Ost-Kanada habe die Europäer bisher
offensichtlich nicht lernen lassen.
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