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Münchens grüne Oasen

Posted by admin on Monday, 10 January, 2011

Der Englische Garten

Die bekannteste grüne Lunge in München ist der Englische Garten. Er ist 4,17 km² groß und befindet sich im Nordosten der Stadt. Der südliche Teil grenzt an den Hofgarten und die Innenstadt, im Norden heißt er Hirschau, beide Teile sind unterbrochen durch den Isarring. Friedrich Ludwig von Sckell hat bei seinem Entwurf englische Gärten als Vorlage zu Hilfe genommen.

Der Englische Garten ist sehr beliebt sowohl bei Einheimischen als auch bei den Touristen. Im Sommer sind hier sehr viele Radler unterwegs. Als Anziehungspunkte gelten die Biergärten am Chinesischen Turm, am Kleinhesseloher See und der Aumeister. Viele Hundebesitzer lassen hier ihre Vierbeine frei.

Der Park im Schloss Nymphenburg

Ursprünglich waren barocke französische Gärten von Schloss Vaux-le-Vicomte und Schloss Versailles die Vorbilder für den Park. Seine heutige Gestalt ist zurückzuführen auf fundamentale Umgestaltung durch Friedrich Ludwig Sckell ab 1799. Der größte Teil des Parks wird durch eine Schlossmauer begrenzt und beträgt 180 Hektar. Es gibt einen Mittelkanal, der die Parklandschaft teilt und es gibt zwei Seen und mehrere Bächer. Das Wasser stammt übrigens aus der Würm.
Im Park sind keine Fahrräder erlaubt, Hunde müssen an der Leine geführt werden, da es im Park einen Bestand an Wildtieren gibt. In der Schlossnähe gibt es ein Café mit sagenhaftem Kuchenbüffet.

Der Bavariapark

Zwar ist der Bavariapark eine sehr kleine Grünanlage, für die Anwohner ist er aber ein sehr beliebter Ort. Man trifft sich hier mit der ganzen Familie, um zu picknicken oder sich zu sonnen und in Ruhe zu lesen.
Nach dem Bau der Bavaria und der Ruhmeshalle sollte der Park den passenden Rahmen bilden. Er wurde ausgestattet mit vielen Figuren zeitgenössischer Künstler. Im 20. Jahrhundert wurde aber der Bavariaring gebaut, der nun die Bavaria vom Park trennt. Bis 1997 war der Park Bestandteil des Messegeländes, er wurde erst 1999 für eine breite Öffentlichkeit zugänglich.